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title: "Idylle hoch über dem Gadmertal"
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description: "Das bequeme Einlaufen ab Fuhren währt nur kurz, und schon beginnt der Aufstieg über Weiden, einem Bachlauf entlang und durch den Schaftellouwiwald. Der Bergweg ist teilweise recht steil und anstrengend, dafür liegt der Verkehrslärm der Sustenpassstrasse bald weit zurück. Immer besser wird dagegen die Aussicht. Besonders die Kalkfluchten der Gadmerflüö, auch Gadmer Dolomiten genannt, türmen sich spektakulär auf der anderen Talseite auf. In deren Verlängerung zeigt sich auch der Titlis, unverkennbar mit seiner Antenne etwas unterhalb des Gipfels. Nach der flachen Tagweid gibt es auf dem obersten Wegstück nochmals ein paar steile Stufen und hohe Tritte, wo sogar die Hände kurz zum Einsatz kommen. Gefährlich sind diese Stellen aber nicht. Darüber ist die Wegspur zwischen Felsplatten und mageren Rasen zuweilen etwas undeutlich, und dann erscheint auf einmal das dunkelgrüne Juwel in einer Mulde zwischen Gneishöckern und Alpweiden. Keine Strasse, keine Bergbeiz stört die Stille. Das Picknick gibt’s aus dem Rucksack, und vielleicht packt die eine oder der andere auch Badesachen aus. In früheren Wintern sind öfters Lawinen aus den Hängen über dem Gadenlouwisee abgegangen, über den gefrorenen See wie über eine Sprungschanze gerauscht und durch den Farlouwigraben ins Tal gedonnert. Dort haben sie immer wieder einen Weiler heimgesucht, von dem heute nur noch ein paar Mauern zeugen. Der Abstieg führt zuerst auf gleichem Weg zurück zur Tagweid, dann durch den Farlouwiwald in Richtung Gadmen hinunter. Recht zügig geht es über zahlreiche Serpentinen abwärts. Wer Heidelbeeren liebt, sollte genug Zeitreserve einplanen. In Gadmen reicht die Zeit hoffentlich noch für einen gemütlichen Ausklang der Tour auf einer sonnigen Restaurantterrasse.Text: Fredy Joss"
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Idylle hoch über dem Gadmertal
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- 9,32 km lang
- Schwierigkeit: schwer
- Kondition: schwer
- Tolles Panorama
- Wanderung

Gadenlouwisee

- 5:00 h
- 9,32 km
- 1.090 m
- 1.040 m
- 1.129 m
- 2.158 m
- 1.029 m
- 
- Start: Gadmen, Fuhren
- Ziel: Gadmen, Post

**Der Gadenlouwisee liegt wunderschön eingebettet in einer Gneislandschaft über dem Bergdorf Gadmen und mit prächtiger Sicht auf die Gadmer Dolomiten. Wer sich von diesem Bijou verzaubern lassen will, muss jedoch ein paar Schweisstropfen investieren.**

Das bequeme Einlaufen ab Fuhren währt nur kurz, und schon beginnt der Aufstieg über Weiden, einem Bachlauf entlang und durch den Schaftellouwiwald. Der Bergweg ist teilweise recht steil und anstrengend, dafür liegt der Verkehrslärm der Sustenpassstrasse bald weit zurück. Immer besser wird dagegen die Aussicht. Besonders die Kalkfluchten der Gadmerflüö, auch Gadmer Dolomiten genannt, türmen sich spektakulär auf der anderen Talseite auf. In deren Verlängerung zeigt sich auch der Titlis, unverkennbar mit seiner Antenne etwas unterhalb des Gipfels. Nach der flachen Tagweid gibt es auf dem obersten Wegstück nochmals ein paar steile Stufen und hohe Tritte, wo sogar die Hände kurz zum Einsatz kommen. Gefährlich sind diese Stellen aber nicht. Darüber ist die Wegspur zwischen Felsplatten und mageren Rasen zuweilen etwas undeutlich, und dann erscheint auf einmal das dunkelgrüne Juwel in einer Mulde zwischen Gneishöckern und Alpweiden. Keine Strasse, keine Bergbeiz stört die Stille. Das Picknick gibt’s aus dem Rucksack, und vielleicht packt die eine oder der andere auch Badesachen aus. In früheren Wintern sind öfters Lawinen aus den Hängen über dem Gadenlouwisee abgegangen, über den gefrorenen See wie über eine Sprungschanze gerauscht und durch den Farlouwigraben ins Tal gedonnert. Dort haben sie immer wieder einen Weiler heimgesucht, von dem heute nur noch ein paar Mauern zeugen. Der Abstieg führt zuerst auf gleichem Weg zurück zur Tagweid, dann durch den Farlouwiwald in Richtung Gadmen hinunter. Recht zügig geht es über zahlreiche Serpentinen abwärts. Wer Heidelbeeren liebt, sollte genug Zeitreserve einplanen. In Gadmen reicht die Zeit hoffentlich noch für einen gemütlichen Ausklang der Tour auf einer sonnigen Restaurantterrasse.
Text: Fredy Joss

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Berner Wanderwege

Gut zu wissen
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Wegebeläge

Strasse (1%)

Asphalt (6%)

Weg (9%)

Pfad (84%)

Beste Jahreszeit

geeignet

wetterabhängig

- Jan
- Feb
- Mär
- Apr
- Mai
- Jun
- Jul
- Aug
- Sep
- Okt
- Nov
- Dez

Wegbeschreibung

Fuhren – Tagweid – Gadenlouwisee – Tagweid – Gadmen

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Toureigenschaften

- Einkehrmöglichkeit

Ausrüstung

Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Feste Bergschuhe, mittelgrosser Rucksack mit Hüftgurt, Sonnenschutz, Regenbekleidung, Wanderstöcke, Taschenapotheke, Picknick, genügend Flüssigkeit, Mobiltelefon.

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Anreise und Parken

**Öffentliche Verkehrsmittel****Anreise:** mit dem Postauto ab Meiringen oder Innertkirchen nach Gadmen/Fuhren

**Rückreise:** mit dem Postauto ab Gadmen/Post wieder nach Meiringen oder Innertkirchen

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Weitere Infos / Links

Berner Wanderwege, 031 340 01 01, ,

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Lizenz (Stammdaten)

Unser Tipp

Wer die Region noch von der kulinarischen Seite entdecken möchte, sollte einmal einen Haslikuchen bestellen. Mit der Leckerei sind die zuvor verbrannten Kalorien schon fast wieder aufgefüllt.

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Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft ganz oder teilweise auf signalisierten Wegen der Kategorie **Bergwanderweg**.

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Karte

**swisstopo-Wanderkarte:** 255T Sustenpass, 1 : 50 000

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In der Nähe
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    301,56 km
    
    
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    11,97 km
    
    
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    14,18 km
    
    
    - Wanderung

**outdooractive**

Kontaktdaten

3863 Innertkirchen

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